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Power Napping

In der heutigen Zeit leben wir in einer Leistungsgesellschaft. Vor allem während der Arbeit soll man voll da und hoch konzentriert sein, seine Aufgaben am besten schnell und vor allem richtig erledigen. Aber auch außerhalb des Arbeitstages läuft der Alltag oft schnell und hektisch ab. Eltern stehen zudem vor der Herausforderung, Kinderbetreuung, Haushalt und oft auch einen Vollzeitjob unter einen Hut zu bringen.

Die meisten Menschen laufen also heutzutage vom morgendlichen Aufstehen bis zum abendlichen Zubettgehen sprichwörtlich auf Hochtouren. Im natürlichen Rhythmus des Körpers ist eine solche dauerhafte Hochleistung jedoch gar nicht vorgesehen. Zwar erholt man sich nachts im Schlaf, dennoch sind auch tagsüber Erholungspausen eigentlich nötig. In aller Regel ist keine Zeit für einen kompletten Mittagsschlaf, doch es gibt eine deutlich kürzere Alternative: Den Powernap, der seinen Zweck tatsächlich auch nur dann erfüllt, wenn man die Zeit streng begrenzt.

 

Zwar sind Powernaps auf der Arbeit noch nicht weit verbreitet. Gerade im beruflichen Alltag profitieren jedoch auch die Aufgaben davon, die man erledigt. Zu wenig Schlaf bedeutet für den Körper Stress. Unter anderem wird man unkonzentriert. Ist man unkonzentriert, passieren wiederum leichter Fehler.

Nach einem kurzen Powernap kann man jedoch wieder ausgeruhter weitermachen. Man tankt neue Konzentration und Energie für den restlichen Tag.

 

Passt aber ein solches Nickerchen in die Pausenzeiten? Tatsächlich werden unterschiedliche Zeitspannen für das Power Napping empfohlen. Diese reichen von zehn Minuten bis zu einer Zeitspanne von 15 bis 20 Minuten. Einigkeit herrscht aber darüber, dass man den Powernap möglichst kurz halten sollte. Spätestens nach einer halben Stunde wechselt man in die Tiefschlafphase. Ist diese erst einmal erreicht, ist man nach dem Aufwachen noch eine ganze Weile schlaftrunken. Damit verfehlt das kurze Nickerchen zwischendurch also seinen Zweck.

 

Für einen idealen Powernap sorgt man also dafür, dass man keine störenden Geräusche um sich herum hat, stellt sich aber unbedingt einen Wecker. Ob man besser in absoluter Stille entspannen kann oder bei Musik im Hintergrund, ist dabei jedem selbst überlassen. Hat man keinen Platz, um sich hinzulegen, bleiben immer noch Alternativen: Im Schreibtischstuhl zurücklehnen und die Augen schließen oder den Kopf auf die Schreibtischplatte legen. Hauptsache, die Haltung ist so entspannt, dass man dabei für wenige Minuten abschalten kann.

Ein wichtiger Faktor ist der richtige Zeitpunkt zum Power Napping. Die kurze Pause am Tag sollte nicht dazu führen, dass man abends schlechter einschläft, also nicht erst am späten Nachmittag erfolgen. Wann der persönlich beste Zeitpunkt für eine Auszeit ist, hängt aber auch mit dem eigenen Leistungstief zusammen. Unter Menschen gibt es von Natur aus Frühaufsteher, die abends entsprechend früh auch wieder müde sind, und die sogenannten Eulen, die noch spät am Abend konzentriert arbeiten können, denen das früher Aufstehen aber schwerfällt. Je nachdem, zu welcher Gruppe man gehört, erreicht man das eigene Leistungstief etwas früher oder später. Bei Frühaufstehern ist es meistens um die Mittagszeit so weit, bei Eulen ein wenig später. Wann man die Pause im Alltag am dringendsten braucht, kann man am besten selbst einschätzen.

 

Damit Power Napping seinen Zweck erfüllen kann, ist das rechtzeitige Aufstehen mit das Wichtigste daran. Wenn der Wecker nach 15 oder 20 Minuten klingelt, steht man deshalb am besten sofort auf. Das fällt am Anfang vielleicht noch schwer, doch wenn man die Gewohnheit über längere Zeit beibehält, gewöhnt sich der Körper an diesen Rhythmus. Um schnell wieder in die Gänge zu kommen, kann man den Kreislauf danach ein wenig in Schwung bringen. Das Fenster kurz aufmachen und frische Luft hereinlassen, sich ausgiebig strecken, ein Glas Wasser trinken oder auch kurz auf und ab laufen – solche Kleinigkeiten helfen schon, nach dem Power Napping auch schnell wieder wach und voll da zu sein. Ein Trick, um das Nickerchen nicht in die Länge zu ziehen, ist übrigens Kaffee. Die aufweckende Wirkung von Koffein setzt nach ungefähr einer halben Stunde ein. Wenn man den eigenen Powernap plant, kann man also rechtzeitig eine Tasse Kaffee trinken, um schon vor dem Nickerchen sicherzugehen, dass man auch wieder munter wird.

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